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didacta 2012 – und fraLine mittendrin

 

Um sich über die neusten Entwicklungen und Trends in Sachen Schule zu informieren, besuchte ein kleiner Teil des fraLine-Teams die diesjährige Bildungsmesse didacta.

didacta2012_ende_der_kreidezeit_12Feb16Die Messe war groß und die Zeit knapp, eines stach jedoch besonders hervor: die Digitalen Tafeln. Anders als vor 2 Jahren, als Digitale Tafeln noch eine Besonderheit darstellten, nutzten viele Aussteller diese inzwischen selbst als Präsentationswerkzeug. Und noch etwas hat sich verändert: Das Augenmerk beim Thema Digitale Tafeln wandte sich von einer rein technischen hin zu einer thematischen, inhaltlichen und didaktischen Betrachtungsweise. Lehr- und Lerninhalte finden nun also langsam ihren Weg auf die multimedialen Tafeln. Ein schönes Beispiel war eine Anwendung, mit deren Hilfe eine interaktive Weltkugel mittels Gestensteuerung bedient werden konnte. Das begeistert sicher Schüler/innen, die mit Geografie bisher nichts anfangen konnten.

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt war das Web. Hier wurde vor allem auf die Aufklärung und den Umgang mit dem Medium fokussiert. Themen wie "Cybermobbing" oder die Risiken, welche die weltweite Vernetzung mit sich bringt, standen im Zentrum des Interesses.
Zukunftslösungen wie Lehr- und Lernsoftware für Webanwendungen bzw. Cloud-Computing, welche den Unterricht nachhaltig ergänzen könnten, stecken jedoch noch in den Kinderschuhen.

Ein verwunderlicher Aspekt der didacta war, dass der Gebrauch von Tablets im Schulunterricht fast überhaupt nicht thematisiert wurde. Lediglich an einer Handvoll Ständen wurden diese eingesetzt, jedoch vielmehr als "Anzeigegerät" und nicht als aktive ergänzende Lösung für den Unterricht. Mobile-Computing und Apps sind anscheinend noch nicht im Klassenzimmer angekommen. Der Umschwung in Richtung eines digitalen Klassenzimmers geht jedoch weiter und wir können auch in Zukunft auf Neuerungen gespannt sein.

didacta2012_dks_stand_12Feb16



Bild: Hr. Dr. Kaiser von "Dr. Kaiser Systemhaus GmbH"
(l.) stellt Katharina Thülen, Nina Wagenknecht,
Marc Mannig und Olga Engel von fraLine (v.l.)
die Software-Verteilungs-Lösung "DKS-Install" vor.






Nina Wagenknecht und Marc Mannig für das fraLine-Team

 

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