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Kultusministerkonferenz (KMK): Beschluss zu Medienbildung in der Schule bestätigt Frankfurter Engagement

Das Team von fraLine vertrat seit dem Start des Projektes im Jahr 2002 diese Position: Wesentliche Grundlage für den selbstverständlichen Einsatz digitalen Medien in der Schule ist eine weitgehende Entlastung des Lehrpersonals von technischen Störungen und (medien-)technischen Detailfragen. Immer wieder bestätigen Studien, dass die Technik aus Sichtweise der Lehrerinnen und Lehrer einfach „funktionieren" und „bereitstehen" muss. Nur dann werden digitale Medien in der Schule zuverlässig eingesetzt und auch künftig gerne eingesetzt. Auf Grundlage der so ermöglichten und unterstützen Medieneinsätze und Medienprojekte ist schulische Medienbildung möglich.

Aus diesen grundlegenden Gedanken heraus wurden die Angebote des FTzM für Schulen entwickelt, u.a. sind dies der IT-Schul-Service, der Plus-Service, die Unterrichtsbegleitung, das Ticketsystem fraDesk und die Medienmesse und Fachtagung fraMediale.

Die Kultusminister Konferenz (KMK) als das höchste Gremium der Bundesdeutschen Bildungspolitik hat diese Voraussetzungen nun erstmals in ihrem Beschluss zur „Medienbildung in der Schule" explizit berücksichtigt. Die KMK erarbeitete bereits zuvor maßgebliche Positionen und Beschlüsse um das Feld der schulischen Medienbildung; in ihrem Beschluss vom 8. März 2012 aber wurden die Ansätze des Frankfurter Projekts nun erstmals bestätigt:

Im Besonderen im Kapitel 3.4 zum Thema „Ausstattung und technischer Support" werden konkrete Aussagen zu zwei Schlüsselpositionen unserer täglichen Arbeit getroffen: „anforderungsgerechte Ausstattung" und „Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer von der technischen Betreuung".

Das ist - so das gesamte fraLine-Team - ein guter Grund unsere Arbeit in den Frankfurter Schulen fortzusetzen: bestehende Angebote auszubauen und neue, unterstützende Angebote zu entwickeln. Wir freuen uns, dass wir bei diesen künftigen Aufgaben auf das Know-how des Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] zurückgreifen können, dem neuen Forschungszentrum an der Fachhochschule Frankfurt am Main.

Für das fraLine-Team
Anthony Schmelz und Thomas Knaus

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