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Studie zur Frankfurter Medienbildungsinitiative auf medienpaed.com veröffentlicht

 

foto fraLine team treppe 01 13JulIm Jahr 2010 wurde die Frankfurter Medienbildungsinitiative von Schulleitungen und IT-Beauftragten der allgemeinbildenden Schulen in Frankfurt am Main evaluiert. Die Experteninterviews und Interviews in Fokusgruppen bildeten die Grundlage für einen Aufsatz, der im September 2013 in der Online-Zeitschrift medienpaed.com erschien [hier im PDF-Format]. In diesem analysieren Yvonne Ludewig (TU Ilmenau), Thomas Knaus (FTzM) und Nicola Döring (TU Ilmenau) die "Wirksamkeit von Medienbildungsinitiativen" und gehen dabei neben der Darstellung des aktuellen Entwicklungsstands in Frankfurt am Main auch auf die noch bestehende Probleme und damit verbundenen möglichen Lösungsvorschlägen der befragten Lehrkräfte ein. Abschließend stellen sie dar, inwiefern die Lösungsvorschläge im weiteren Verlauf der Medienbildungsinitiative bis heute umgesetzt wurden und künftig umgesetzt werden sollen. Ohne der Lektüre zu viel vorweg zu nehmen: Zur selbstverständlichen, lernförderlichen Nutzung ist noch ein weiter Weg zu beschreiten, so eines der Quintessenzen, die die Forscher/innen identifizierten.

 

IMG 7799Ergebnisse der Befragung
Durch die Omnipräsenz digitaler Medien in der Gesellschaft steigt auch ihre Relevanz für den schulischen Unterricht, damit aber auch der Bedarf nach (medien-) pädagogischen Hilfestellungen. Als Hemmnis für die Nutzung digitaler Medien im Unterricht identifizierten die befragten Lehrerinnen und Lehrer also nicht nur die teils noch mangelnde technische Infrastruktur, sondern auch das unzureichende Angebot an (medien-) pädagogischen bzw. fachdidaktischen Konzepten. Dagegen wünschten sich die Lehrkräfte praxisnahe Fortbildungen ("Best Practices"), um Anregungen zu erhalten, wie die digitalen Medien konkret im Unterricht eingesetzt werden können.

 

Work in Progress
Im Rahmen der Frankfurter Medienbildungsinitiative wurden spezifische Aktivitäten zur Beseitigung der von den Befragten identifizierten Schwachstellen und Mängel angestoßen oder weiterverfolgt. Die Frankfurter Schulen wurden von Seiten des Stadtschulamts der Stadt Frankfurt weiterhin mit leistungsstärkeren Rechnern sowie digitalen Tafeln ausgestattet; das Amt für Informations- und Kommunikationstechnik investierte in die Netzinfrastruktur und die Netzdienste. Zur Vereinfachung der Verwaltung der im Unterricht genutzten Geräte wurde ein städtischer Active-Directory-Standard eingeführt. Dieser Standard wird aktuell einem intensiven Praxistest unterzogen, dem die eine oder andere weitere Anpassung an konkrete und aktuelle Bedürfnisse der Schulen folgen wird.

 
IMG 7210eDas Projektteam des FTzM passte außerdem die Seminare und Workshops für IT-Beauftragte den neuen Bedarfen der Schulen an. Mit der Medienmesse und Fachtagung fraMediale konnte außerdem dem Wunsch nach einem schulübergreifenden Austausch von Konzepten und „Best Practices" nachgekommen werden. Übrigens: Der Termin für die nächste fraMediale steht bereits: Mi., 12. März 2013; Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Zusammenfassend wird in der nun veröffentlichten Studie festgestellt, dass sich das FTzM neben seiner Forschungsarbeit im Wesentlichen mit seinen Praxisprojekten fraLine, Unterrichtsbegleitung und Seminare für IT-Beauftragte als wesentlicher Anker innerhalb der regionalen Medienbildungsinitiative etablierte. Wir freuen uns sehr über diese Rückmeldungen „unserer" Schulen und hoffen, dass wir sie auch in Zukunft nach besten Kräften unterstützen können.

 

 

Den vollständigen Artikel finden Sie unter:

Ludewig, Yvonne / Knaus, Thomas / Döring, Nicola (2013): Die Wirksamkeit von Medienbildungsinitiativen: Erfolge, Probleme und Lösungsansätze, In: medienpaed.com, 06. September 2013 [Onlinedokument: http://www.medienpaed.com/2013/#knaus1309, aufgerufen am 06. September 2013].

 

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