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Gespräch mit Jutta Schludecker (J.S.), Lehrerin an der Brentanoschule in Frankfurt am Main - Rödelheim

"Bildbearbeitung"

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R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

J.S.: Die Brentanoschule ist eine kleine Grundschule im Frankfurter Stadtteil Rödelheim mit 180 Schülerinnen und Schülern. In meiner Klasse sind 23 Kinder der 3. Klasse, also Achtjährige.

 

R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule?

J.S.: Wir haben einen speziellen Computerraum, der mit 12 PCs und einem Lehrer-PC ausgestattet ist. Außerdem befinden sich in jedem Klassenraum 4-5 Computer und zwei weitere in der Bibliothek.

 

R.O.: Wie oft nutzen Sie die Einrichtungen?

J.S.: Einmal in der Woche, unter anderem während der freien Arbeit. Sehr gefragt sind die Computer aber auch im Zusammenhang mit dem Leseförderungsprogramm Antolin. Bestimmte Bücher unserer Bibliothek sind besonders gekennzeichnet, weil dazu über Antolin Verständnisfragen gestellt und per Computer beantwortet werden können. Auf diese Weise sammeln die Schülerinnen und Schüler Punkte und bekommen am Ende des Schuljahres eine Urkunde.
Im Förderunterricht greifen wir auf Lernwerkstatt 7 zurück, um den Unterrichtsstoff zu wiederholen und zu festigen. Und wenn unsere "Lesemütter" im Einsatz sind, die mit der Klasse Lesen üben, nehme ich die Gelegenheit wahr, mit einigen der Kinder gezielt am Computer zu arbeiten, bei denen ich Handlungsbedarf sehe.

 

R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

J.S.: Wir haben in der Klasse ein Geschichtenbuch erarbeitet zum Thema "Wassermänner". Meine Schülerinnen und Schüler haben sich dazu Texte ausgedacht. Im Kunstunterricht wurden Bilder zu diesem Thema gemalt und dann fotografiert. Mustafa Uzun von fraLine hat uns dabei beraten, wie man die Textdateien am besten abspeichert, sodass man sie auch wieder findet.
Dann hat uns Herr Uzun gezeigt, wie man die Fotos bearbeiten kann und vor allem, wie man sie in den Text einfügt. Schließlich demonstrierte er, wie man das Ganze ausdruckt. Das war sehr wichtig, denn wir haben im Medienraum einen neuen Farbdrucker, dessen Bedienung nicht so ganz einfach ist.

 

R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

J.S.: Das war wirklich sehr positiv. Ich hatte ziemlich kurzfristig bei fraLine Unterrichtsbegleitung angefordert und war angenehm überrascht, dass Herr Uzun gleich an dem entsprechenden Tag kommen konnte, an dem wir das Projekt "Geschichtenbuch" durchführten.

 

R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

J.S.: Gut wäre es, ganz regelmäßig Unterstützung zu einem festen Termin zu bekommen, und sei es auch nur für einen halben Tag, sodass man nicht erst lange anrufen oder anfragen muss. Meist steht man als Lehrer ziemlich ratlos vor aktuell aufkommenden Schwierigkeiten, und niemand kann helfen. Eine solche kontinuierliche Zusammenarbeit haben wir zum Beispiel mit einem Ansprechpartner von der Sprachheilschule, und das läuft schon über die drei Jahre, die ich jetzt an der Brentanoschule tätig bin. Das hat sich sehr bewährt. Der Ansprechpartner geht an einem vereinbarten Wochentag von Klasse zu Klasse und schaut, wo er gebraucht wird. Das würde ich mir auch für die medientechnisch-pädagogische Unterrichtsbegleitung wünschen.

 





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