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Gespräch mit Stefan Neureiter (S.N.), Lehrer an der Wöhlerschule in Frankfurt am Main - Dornbusch

"Laptopwagen"

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R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule?

S.N.: Wir sind ein Gymnasium im Frankfurter Stadtteil Eschersheim mit etwa 1.300 Schülerinnen und Schülern von der 5. bis 13. Jahrgangsstufe. Zu unseren Unterrichtsschwerpunkten gehören auch neue Informations- und Kommunikationstechnologien.

 

R:O.: Welche Altersgruppe ist in Ihrer Klasse vertreten?

S.N.: Die Doppelstunde wurde nicht in einer Klasse durchgeführt. fraLine hatte vielmehr auf unseren Wunsch eine Fortbildung für Kolleginnen und Kollegen in der Nutzung unserer Laptopwagen organisiert.

 

R.O.: Was ist denn überhaupt ein Laptopwagen?

S.N.: Ein Laptopwagen ist ein fahrbarer Wagen, in dem sich mehrere, z. B. 20 Laptops, ein Drucker und unter Umständen auch ein Beamer befinden. Dies hat folgenden Vorteil: Man kann die Laptops mit dem "Wagen" leicht in die Klassenräume fahren. Zudem lassen sich die Laptops in dem Wagen an Steckdosen anschließen. Man muss dann den Wagen insgesamt nur an eine Steckdose anschließen und alle Laptops werden parallel aufgeladen.

 

R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

S.N.: Wir haben vier Multimediaräume mit je 16 PCs, vier Laptopwagen mit zwei Mal je 20 Laptops und zwei Mal 10 Laptops. Hinzu kommen noch zahlreiche PCs in Fachräumen und demnächst auch in Klassenräumen. Es dürften ca. 150 sein. Die PCs werden von den Kolleginnen und Kollegen und auch von mir häufig genutzt. In den Multimediaräumen gibt es zu bestimmten Zeiten bereits Belegungsengpässe; die Laptops sind in den Wagen häufig nicht komplett, da sie ausgeliehen sind.



R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

S.N.: Herr Nils Wilke von fraLine vermittelte den Kolleginnen und Kollegen u.a. folgende Techniken: Ausleihe der Laptopwagen, Nutzung des Internets (Access-Point), Nutzung der Laptops im Unterricht und Drucken über das Netz. Er erläuterte ferner im Detail, welche Software auf den Laptops vorhanden ist.

 

R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

S.N.: Über die Inhalte hatten wir uns im Vorfeld mit fraLine abgestimmt. Die sehr gut vorbereitete Veranstaltung wurde von Herrn Wilke äußerst kompetent durchgeführt. Aufgrund der wechselnden Theorie- und Praxisanteile waren die Kolleginnen und Kollegen aktiv eingebunden und konnten die neu erworbenen Kenntnisse gleich ausprobieren. Als sehr nützlich empfanden wir, dass schriftliche Unterlagen zum Nachlesen verteilt wurden.

 

R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

S.N.: Es wäre prima, wenn eine Datenbank entstünde, wo man nach verschiedenen Kriterien begleitete Unterrichtsvorhaben mit neuen Medien nachlesen könnte. Einmal, um Anregungen für den eigenen Unterricht zu erhalten, zum anderen um Hilfen bei der Organisation dieses Unterrichts mit Medien zu erhalten. Das bei den Unterrichtsbegleitungen gesammelte Wissen könnte so in knapper Form für andere nutzbar gemacht und "konserviert" werden.

 

R.O. Sonstige Anmerkungen?

S.N.: Das fraLine-Projekt "Unterrichtsbegleitung" ist bei dem Gros der Kolleginnen und Kollegen einfach noch zu wenig bekannt. Das sollte sich ändern.





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