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Gespräch mit Helen Kellermann-Galle (H.K.), Schulleiterin der Liebfrauenschule in Frankfurt am Main

"Projektwoche Monsterwerkstatt"

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O.E.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

H.K.: Die Liebfrauenschule ist eine Grundschule. Unsere Klassen haben durchschnittlich 20-23 Schülerinnen und Schüler. An der Projektgruppe, die von fraLine begleitet wurde, nahmen 13 Kinder teil.

 

O.E.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

H.K.: Die Schule besitzt insgesamt etwa 70 Computer. Ich persönlich nutze den Computer täglich im Unterricht.


O.E.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete? 

H.K.: Im Rahmen unserer Projektwoche zum Thema "Monsterwerkstatt" sollten die Kinder kleine Trickfilme erstellen. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe dachte sich eine "Monstergeschichte" aus und erstellte ein entsprechendes Storyboard, bastelte die Kulissen und Requisiten. Die Geschichten wurden dann mit einer Digitalkamera abfotografiert und aus den Einzelbildern dann ein Film erstellt. Als zweites Projekt verfremdeten die Kinder eingescannte Bilder verschiedener "Monster" und Figuren und erstellten daraus dann eine vertonte Diashow. Bei der Vertonung wurden sie von ihrem Musiklehrer unterstützt.

 

O.E.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

H.K.: Die Zusammenarbeit mit Frau Thülen war hervorragend. Obwohl ich mich auch selbst technisch auskenne, konnte mich Frau Thülen sehr unterstützen, vor allem da sie neben der technischen auch pädagogische Erfahrung mitbrachte. Von meinen Kolleginnen und Kollegen, die auch bereits die Unterrichtsbegleitung buchten, wird das Konzept unterschiedlich bewertet. Gerade in einer Grundschule wünschen sich Lehrkräfte neben der technischen Hilfe natürlich auch immer eine medien-pädagogische Unterstützung, die jedoch von den pädagogisch nicht ausgebildeten fraLine-Technikern nicht geleistet werden kann und ja auch nicht geleistet werden soll. Die Zufriedenheit der Kollegen mit dem jeweiligen unterstützenden fraLine-Techniker hängt also häufig von deren pädagogischer Erfahrung ab. Da gibt es einige fraLine-Mitarbeiter, die bereits sehr erfahren sind und einige, die hier noch hineinwachsen müssen.



O.E.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

H.K.: Das Konzept an sich ist gut, ein Problem liegt meiner Meinung nach in einer falschen Erwartungshaltung an die Unterrichtsbegleitung. Obwohl fraLine ausreichend nach außen hin kommuniziert, was die Unterrichtsbegleitung leisten kann und was nicht, erwarten Lehrkräfte eben auch pädagogische Unterstützung von fraLine, eine Erwartung, die nicht immer erfüllt werden kann.

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Zu den Projektergebnissen und Videos (Webseite der Liebfrauenschule)

 



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