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Gespräch mit Heiko Engert (H.E.), Lehrer an der Robert-Koch-Schule in Frankfurt am Main - Höchst

"Musik am Computer"

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R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

H.E.: Die Robert-Koch-Schule führt als Realschule zu einem mittleren Schulabschluss. Unterricht in Informatik erhalten alle unsere Schülerinnen und Schüler. Ich habe eine 7. und 8. Klasse, unterrichte also Zwölf- bis Fünfzehnjährige.

 

R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule und wie oft nutzen Sie sie?

H.E.: Bei uns sind 13 PCs im Informatikraum vorhanden. Weitere PCs stehen im Medien-/Filmraum, im Musikzimmer, im Chemielabor und im Lehrerzimmer. Informatikunterricht erteile ich 7 Stunden pro Woche sowie in Musik eine Unterrichtseinheit (4 Wochen pro Schuljahr), das bedeutet 2 Stunden pro Woche.

 

R.O.: Worum ging es in der Doppelstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

H.E.: Wir hatten uns das Programmieren von Drumcomputern (Software, Magix Musicmaker), das Aufnehmen der Gesangsspur sowie deren Integration in die Komposition der Schüler vorgenommen. Dabei hat uns Ismail Köse von fraLine unterstützt.

 

R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

H.E.: Aus Lehrerperspektive kann es anstrengend (aber auch sehr anregend) sein, dass die Studenten mit unrealistisch hohen inhaltlichen Erwartungen in den Unterricht kommen. Die Absprache im Vorfeld war nicht optimal. So kannte Herr Köse nicht die von mir verwendete Software. Er konnte aber super improvisieren, so dass Ergebnis und Verlauf sehr gut waren.

 

R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

H.E.: Vielleicht den Lehrern auf der Homepage konkrete Themenangebote unterbreiten. Also Excel, Homepage-Erstellung, Bildbearbeitung ...

 

R.O.: Sonstige Anmerkungen?

H.E.: Unterstützung zu erbitten, zum Beispiel über fraLine, bedeutet ja auch immer, sich und anderen einzugestehen: "Ich kann diese Software nicht richtig bedienen. Damit kenne ich mich nicht oder nicht gut aus." Ich glaube, damit haben einige meiner Kolleginnen und Kollegen ihre Probleme. Meinerseits werde ich da zunehmend gelassener, wenn es darum geht, eigene Defizite einzugestehen.

 





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