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Gespräch mit Ingrid Bruch (I.B.), Lehrerin an der Ernst-Reuter-Schule in Frankfurt am Main - Niederursel

"Power-Point-Präsentation"

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R.O.: Um welchen Schultyp handelt es sich bei Ihrer Schule und wie groß ist Ihre Klasse?

I. B.: Die Ernst-Reuter Schule ist ein Oberstufengymnasium in Frankfurt-Niederursel. In meiner Klasse waren 25 Schülerinnen und Schüler im Alter von 18 bis 20 Jahren. Neben einer berufsorientierten Ausbildung spielt bei uns der Umgang mit den neuen Medien eine ganz große Rolle. Das Fach Informatik wird in Grund- und Leistungskursen angeboten – letzteres gibt es nur an ganz wenigen Schulen in Südhessen. Im Jahr 2004/05 haben wir die Auszeichnung als "Top Ten-Medienschule" erhalten.

 

R.O.: Wie viele Computer besitzt Ihre Schule?

I. B.: In der Ernst-Reuter-Schule gibt es drei mit Computerarbeitsplätzen ausgestattete Unterrichtsräume. Den Informatik-Fachraum mit 12+1(Multimedia)-Schüler-Arbeitsplätzen und einem Lehrer-Arbeitsplatz, den zweiten "Computerraum" mit 10+2(Multimedia)+1-Arbeitsplätzen sowie den "Fremdsprachenraum" mit 8+1 Arbeitsplätzen. Ferner steht in fast jedem allgemeinen Unterrichtsraum ein PC. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es zwei Arbeitsplätze in der Bibliothek sowie einen im Lehrerzimmer. Außerdem stehen zwei mobile Stationen (Laptop und Beamer) zur Verfügung, um in beliebigen Räumen eingesetzt zu werden. Wichtig ist natürlich auch, dass Schülerinnen und Schüler, die zuhause keinen Computer haben, außerhalb des Unterrichts an die PCs gehen können.

 

R.O.: Wie oft nutzen Sie die Einrichtungen?

I. B.: Pro Schuljahr etwa 3 Monate, die sich auf 3-4 Kurse von etwa drei Wochen Dauer verteilen.

 

R.O.: Worum ging es in der Unterrichtsstunde, die fraLine auf Ihren Wunsch begleitete?

I. B.: Ich hatte zwei Doppelstunden gebucht. Es ging um die Erstellung von Powerpoint-Präsentationen und die Benutzung eines USB-Stick. Einbezogen wurden dabei Multimedia- und Audio-Bereiche sowie Filmsequenzen. Das war sehr informativ für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für mich. Jedenfalls hatte die fraLine-Unterrichtsbegleitung den Effekt, dass anschließend fast die ganze Klasse einen UBS-Stick besaß. Vorher waren es nur wenige Schüler. Und es ist schon sehr praktisch, wenn zum Beispiel jeder die in der Schule erarbeiteten Folien herunterladen und in einer Arbeitsgruppe oder zuhause daran weiter arbeiten kann.

 

R.O.: Wie beurteilen Sie die Unterrichtsbegleitung durch fraLine?

I.B.: Beide fraLiner konnten sehr gut die Jugendlichen ansprechen. Zunächst kam Dorina Henrich in meinen Unterricht. Ich hatte mir extra eine Frau gewünscht, weil in diesem speziellen englischen Leistungskurs überwiegend Schülerinnen vertreten waren. Die Powerpoint-Präsentation wurde in englischer Sprache verfasst, und ich fand es schon sehr beeindruckend, wie Frau Henrich und Herr Nils Wilke ihre Anleitungen in englischer Sprache gaben. Das ist nicht so einfach.

 

R.O.: Wie könnte die Unterrichtsbegleitung noch verbessert werden?

I.B.: Vielleicht sollte fraLine Anregungen geben, welche Angebote noch denkbar sind, etwa in Richtung Sprachen oder Politik und Wirtschaft.

 

R.O.: Sonstige Anmerkungen?

I.B.: An meiner Schule konnte ich beobachten, dass das fraLine-Angebot auch von Kolleginnen oder Kollegen aus dem sprachlichen Bereich aufgegriffen wurde, die – wie ich – nicht gerade die "großen Techniker" sind. Das finde ich sehr positiv.





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